Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.07.2016

17:44 Uhr

Rüstungskonzern-Chef Thomas Diehl

Heavy Metal

VonMarkus Fasse

PremiumDer Familienkonzern Diehl ist eines der eigenartigsten Gebilde in der deutschen Unternehmenslandschaft. Er wird noch immer vom Patriarchen geführt. Und der macht weiter keine Anstalten, an die nächste Generation zu übergeben.

„Solange die anderen wollen, dass ich bleibe, bleibe ich.“ dpa

Thomas Diehl

„Solange die anderen wollen, dass ich bleibe, bleibe ich.“

NürnbergManchmal wird Thomas Diehl sentimental. Bei der alten Rohrpresse in Röthenbach zum Beispiel. „Die habe ich als Student noch in Betrieb genommen“, sagt Diehl. Doch jetzt habe er sie in den verdienten Ruhestand geschickt. Für einen zweistelligen Millionenbetrag habe er eine neue Presse angeschafft, die jetzt Rohre ausspuckt, aus denen Synchronringe für Autokupplungen werden. „Ich hoffe, dass die neue Presse auch 40 Jahre hält“, schiebt der Firmenpatriarch hinterher.

Er selbst will noch ein bisschen bleiben. Wie lange, will der 65-jährige Patriarch, der seit 1998 den Familienkonzern leitet, nicht sagen. „Eigentlich wäre ich auch fällig“, kokettiert Diehl auf dem traditionellen...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×