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22.09.2015

10:17 Uhr

Schaeffler und der Börsengang

Die Krise als Katalysator

VonAxel Höpner

PremiumDie Krise hat die Schaefflers zu ihrem Glück gezwungen: Die neue Transparenz ist gut für den Familienkonzern. Mit dem Börsengang sollen neue Spielräume geschaffen werden. Doch der Zeitpunkt birgt Risiken. Eine Analyse.

Die Familie will rund 75 Prozent der Aktien behalten, wird also mehr als ein Ankeraktionär sein. dpa

Georg und Maria-Elisabeth Schaeffler

Die Familie will rund 75 Prozent der Aktien behalten, wird also mehr als ein Ankeraktionär sein.

DüsseldorfÜber lange Jahre war der Wälzlager-Spezialist Schaeffler ein typisches deutsches Familienunternehmen. Innovativ, erfolgreich – und total verschlossen. Arbeitnehmervertreter waren eher lästig. Verpflichtet sah sich das Management den Eigentümern. In der Krise rächte sich das. Als die Existenz nach Übernahme des dreimal größeren Konkurrenten Continental auf dem Spiel stand, gab es außerhalb des beschaulichen Städtchens Herzogenaurach nur wenig Verständnis für die Milliardärin, die auf Staatshilfe hoffte. Und investiert hätte damals wohl auch niemand in den extern schwer durchschaubaren Konzern.

Axel Höpner ist Redakteur im Ressort Unternehmen & Märkte und Büroleiter in München. Pablo Castagnola

Der Autor

Axel Höpner ist Redakteur im Ressort Unternehmen & Märkte und Büroleiter in München.

Die Krise hat die Schaefflers zu ihrem Glück gezwungen. Maria-Elisabeth und ihr Sohn Georg zeigten, dass sie auch eine andere Qualität...

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