Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.03.2016

17:06 Uhr

Schienenkartell-Prozess

Auftritt des „Eisernen Ekki“

VonMartin Murphy

PremiumEx-Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz hat am Dienstag im Schienenkartell-Prozess ausgesagt. Auch fünf Jahre nach seinem Abschied ist seine Stimme fest und der Rücken durchgedrückt. Und auch sonst macht er seinem Ruf alle Ehre.

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Thyssen-Krupp zeigte sich entspannt. dpa

Ekkehard Schulz vor dem Bochumer Gerichtssaal

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Thyssen-Krupp zeigte sich entspannt.

BochumEkkehard Schulz ist im Gerichtssaal anfänglich etwas hölzern, kommt dann aber in Schwung. „Ich habe die beiden Herren nach der Fusion kennen gelernt“, sagte der frühere Vorstandschef von Thyssen-Krupp. Gemeint sind zwei frühere Bereichsvorstände des Konzerns, die sich vor dem Landgericht Bochum wegen Absprachen auf dem deutschen Schienenmarkt verantworten müssen. Schulz hat sich in der Mitte von Saal C47 auf einem Sessel niedergelassen, nach wenigen Sätzen lehnt er sich entspannt zurück.

Der Anlass für seinen Auftritt als Zeuge ist indes wenig erfreulich. Das Schienenkartell ist eines der härtesten, die je von den Behörden zerschlagen wurden. Der Schaden für die...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×