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07.03.2017

18:30 Uhr

Steuerexperte Florian Haase

„Dann ist nur noch Wettbewerb mit Steuersätzen möglich“

VonVolker Votsmeier

PremiumLinde und Praxair wollen nach einer Fusion ihre Zentrale in Dublin errichten. Die steuerlichen Vorteile wären jedoch begrenzt, erklärt Berater Florian Haase. Zudem droht die EU-Kommission mit dem Beihilferecht.

Der Partner der Beratungsgesellschaft Rödl & Partner ist Experte für internationales Unternehmensteuerrecht. Pressefoto

Florian Haase

Der Partner der Beratungsgesellschaft Rödl & Partner ist Experte für internationales Unternehmensteuerrecht.

Herr Haase, Linde und Praxair wollen nach einer Fusion ihre gemeinsame Holding in Irland ansiedeln. Welche steuerlichen Vorteile hat das?
Eine Holding im Ausland hat gegebenenfalls Vorteile im Hinblick auf niedrige Quellensteuern auf Ausschüttungen und günstige Steuersätze bei Veräußerungsgewinnen. Das liegt am nationalem Recht oder weil es ein günstiges Netz von Doppelbesteuerungsabkommen gibt. Auch Steuervorteile bei Finanzierungen und im Hinblick auf Lizenzen kann es geben.

Die Unternehmen betonen, dass ihr Geschäft ohnehin lokal sei. Wo muss ein internationaler Konzern seine Gewinne versteuern?
Gewinne sollen dort besteuert werden, wo sie entstehen und vor allem wirtschaftlich hingehören. Dies entspricht auch der Maßgabe...

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