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03.02.2016

17:48 Uhr

Strategie von Chemchina

Das Vorbild aller Staatskonzerne

VonStephan Scheuer, Bert Fröndhoff

PremiumChemchina, Chinas größtes Chemieunternehmen, expandiert im Ausland. Die Übernahme von Syngenta ist dabei der vorläufige Höhepunkt. Den Wachstumskurs vorantreiben soll auch ein Deutscher im Management.

Die Chairmen von Chemchina und Syngenta haben die Übernahme durch den chinesischen Konzern am Mittwoch vereinbart. ap

Ren Jianxin (links) und Michel Demare

Die Chairmen von Chemchina und Syngenta haben die Übernahme durch den chinesischen Konzern am Mittwoch vereinbart.

Peking/DüsseldorfChinas größter Chemiekonzern ist mit dem Boom des Landes groß geworden. Die Nachfrage nach Chemikalien, Kunststoffen und Dichtungsmaterialien trieb den Aufstieg der China National Chemical Corporation – kurz Chemchina. Gedeckt von staatlich geförderten Fusionen konnte sich der Konzern mehr als 100 lokale Unternehmen einverleiben und legte in den vergangenen Jahren den Fokus auf internationale Übernahmen.

Die Übernahme von Syngenta ist dabei der Höhepunkt. Vor vier Jahren kauften die Chinesen bereits den israelischen Pflanzenschutzhersteller Adama, doch erst der nun geplante Zukauf in der Schweiz macht Chemchina zu einem ernstzunehmenden Player im globalen Agrochemiegeschäft. Er wird nun zur Speerspitze des Staatsprogramms,...

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