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21.02.2017

17:54 Uhr

Strenge Kontrollen wegen Dieselaffäre

VW bekommt einen neuen Oberaufseher

VonStefan Menzel

PremiumVolkswagen hat gegenüber der US-Justiz seine Schuld in der Dieselaffäre eingestanden. Der Konzern wird nun drei Jahre lang streng überwacht. Für Lügen haben sich die Kontrolleure besonders drastische Strafen ausgedacht.

Der Konzern muss sich einer strengen Kontrolle durch die US-Behörden unterwerfen. picture alliance / Frank Duenzl

VW-Händler in Kalifornien

Der Konzern muss sich einer strengen Kontrolle durch die US-Behörden unterwerfen.

DüsseldorfFür den Volkswagen-Konzern ist es keine angenehme Situation. Der Wolfsburger Autohersteller hat sich in der Dieselaffäre zwar weitgehend mit den US-Justizbehörden verständigt und zahlt insgesamt fast 20 Milliarden Euro. Doch allein mit der Überweisung der Buße ist es nicht getan. Für Volkswagen beginnt zugleich eine dreijährige Bewährungsfrist.

Der VW-Konzern muss sich einer eingehenden und anhaltenden Kontrolle der US-Behörden unterwerfen – andernfalls hätte das Justizministerium in Washington der Einigung mit dem Autohersteller nicht zugestimmt. Fast überall im Unternehmen dürfen künftig aus den USA entsandte Aufpasser mit am Tisch sitzen. Die Zielsetzung ist klar: „Ähnliche Verstöße müssen in Zukunft verhindert...

Kommentare (1)

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Herr Henning Hagen

22.02.2017, 10:20 Uhr

Ein interessanter Beitrag »VW bekommt einen neuen Oberaufseher«. Vielleicht befassen sie sich in diesem Zusammenhang einmal mit dem deutschen Ableger in Berlin von – ICCT - International Council on Clean Transportation - und dessen aufklärerischer Tätigkeit 2015.
Henning Hagen

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