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26.10.2016

06:28 Uhr

Sündenfall Aixtron?

Wir können auch anders

VonDieter Fockenbrock

PremiumWirtschaftsminister Gabriel hat die Kaufgenehmigung für den Investor FGC wieder gekippt. Er darf an Aixtron ruhig ein Exempel statuieren – solange er die Türen für Investoren aus China nicht zuschlägt. Eine Analyse.

Gabriel trifft den Nerv. Reuters

Aixtron-Sitz in Herzogenrath

Gabriel trifft den Nerv.

DüsseldorfEines muss man Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel lassen: Der Mann hat Mut. Wenige Tage vor seiner Reise nach China, auf der Gabriel mit hohen Regierungsvertretern zusammentrifft, stoppt der stellvertretende Regierungschef der Bundesrepublik Deutschland eine geplante Unternehmensübernahme. Dem chinesischen Investor FGC ist die schon erteilte Genehmigung zum Kauf des angeschlagenen Spezialmaschinenbauers Aixtron aus Aachen kurzerhand wieder entzogen worden. Und zwar von demselben Minister Gabriel, der diese Zusage am 8. September gegeben hatte.

In Diplomatenkreisen würde man wohl sagen, ein Fauxpas sondergleichen. Einen Gastgeber derart zu düpieren, das geht gar nicht. Es geht sehr wohl! Gabriel will diesen chinesisch-deutschen Deal womöglich gar...

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