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10.05.2016

17:40 Uhr

Telekom-Vorstand sagt im Schienenkartell-Prozess aus

„Da hilft auch kein Schönreden“

VonMartin Murphy

PremiumZeuge oder Beschuldigter? Telekom-Vorstand Thomas Kremer sagt im Schienenkartell-Prozess gegen zwei Manager von Thyssen-Krupp aus – und muss dabei eigene Fehler eingestehen.

Thomas Kremer, Vorstand für Datenschutz und Recht bei der Deutschen Telekom, stand als Zeuge vor Gericht. dpa

Schienenkartell-Prozess

Thomas Kremer, Vorstand für Datenschutz und Recht bei der Deutschen Telekom, stand als Zeuge vor Gericht.

BochumAm Anfang versucht es Thomas Kremer noch mit einem Lächeln. Mit federnden Schritten erklimmt er die zweite Etage des Landgerichts Bochum, die wartenden Journalisten begrüßt er per Handschlag. Erst als der Zeitpunkt näherrückt, an dem Richter Michael Rehaag die Zuschauer in den Sitzungsaal C247 ruft, weicht das Dauerlächeln aus seinem Gesicht. Die Uhr zeigt 9.45 Uhr, als der Prozess Bundesrepublik gegen zwei frühere Manager von Thyssen-Krupp fortgesetzt wird.

Am 22. Sitzungstag des sogenannten Schienenkartell-Prozess verliert Richter Rehaag für einen Moment den Überblick. „Ist Herr Kremer Zeuge oder Beschuldigter?“, sagte er mit Blick zu den Beisitzern. Der 58-Jährige ist als...

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