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27.11.2016

18:23 Uhr

Thyssen-Krupp-Geschäft mit Israel

Unter Verdacht

VonMartin Murphy

PremiumBeim Verkauf von U-Booten von Thyssen-Krupp an Israel kam es offenbar zu Unregelmäßigkeiten. Eine zentrale Rolle soll dabei ein Cousin von Ministerpräsident Netanjahu gespielt haben. Der Konzern gerät in Bedrängnis.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hisst die israelische Flagge. picture alliance / Photoshot

Offiziere, angetreten

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hisst die israelische Flagge.

FrankfurtIn der Kieler Werft von Thyssen-Krupp sollten die Arbeiten an dem neuestem U-Boot für die israelische Marine auf Hochtouren laufen. Denn das Unterwasserfahrzeug mit dem künftigen Namen Dakar sollte eigentlich in zwei Jahren ausgeliefert werden. Der Termin dürfte aber wohl nicht zu halten sein. Denn Israel wolle zusätzliche Waffensysteme einbauen, wofür das Boot deutlich verlängert werden müsste, erfuhr das Handelsblatt aus informierten Kreisen. Der Kunde und Thyssen-Krupp streiten nun darüber, wer für die technischen Veränderungen bezahlen soll.

Dieser Ärger an sich würde schon reichen, um die U-Boot-Bauer von der Ostsee auf Trab zu halten. Viel schlimmer als die stockenden...

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