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29.06.2016

18:14 Uhr

Till Reuter

Der Kuka-Chef trotzt Berlin

PremiumManager mit Mut: Gegen die Bedenken der Bundesregierung treibt Till Reuter die Übernahme des Roboterherstellers durch den chinesischen Konzern Midea voran. Die Zustimmung der Aktionäre ist wahrscheinlich.

Der Kuka-Chef hat aus einem kriselnden ein international anerkanntes Unternehmen geformt. picture alliance/dpa

Till Reuter im Jahr 2010, kurz nach seinem Amtsantritt

Der Kuka-Chef hat aus einem kriselnden ein international anerkanntes Unternehmen geformt.

München/Berlin/PekingKuka-Chef Till Reuter hat einen Lieblingschart. Er zeigt den märchenhaften Kurssprung des Roboterbauers von 961 Prozent seit seinem Antrittsjahr 2009, als der Kurs des angeschlagenen MDax-Konzerns noch unter zehn Euro lag. Und er zeigt die Entwicklung des MDax, der in derselben Zeit nur einen Zuwachs von 189 Prozent schaffte.

Doch sein Meisterstück lieferte Reuter am Mittwoch ab: Der erfolgreiche Manager verkündete in Augsburg, dass Aufsichtsrat und Vorstand das Übernahmeangebot des chinesischen Konzerns Midea über 4,5 Milliarden Euro unterstützen. Der frühere Investmentbanker setzte sich damit gegen Bedenken von Großaktionären und vor allem der Regierung durch, die einen Ausverkauf deutscher...

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