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21.06.2016

17:53 Uhr

Till Reuter sagt Termin ab

Kuka-Chef Reuter massiv unter Druck

VonMartin-W. Buchenau, Axel Höpner, Klaus Stratmann

PremiumDer Kuka-Chef hat früh Sympathien für die Midea-Offerte geäußert. Gab es Vereinbarungen vor dem offiziellen Angebot? Im Aufsichtsrat herrscht Unmut. Ein Großaktionär hatte offenbar selbst vor, die Firma zu übernehmen.

Der chinesische Konzern Midea bietet 4,5 Milliarden für den Roboterbauer. imago/Friedrich Stark

Industrieroboter von Kuka

Der chinesische Konzern Midea bietet 4,5 Milliarden für den Roboterbauer.

Stuttgart/München/BerlinDer Wirtschaftstag des CDU-Wirtschaftsrates in Berlin bietet eine große Bühne. 3000 Gäste sind meist da, als Redner standen in diesem Jahr Bundeskanzlerin Angela Merkel und Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem auf dem Programm. Einer aber ließ die Chance ungenutzt, wie vereinbart vor einem großen Publikum über den „Digitalen Binnenmarkt“ zu sprechen: Kuka-Chef Till Reuter sagte seinen Auftritt kurzfristig ab.

Kein Wunder, denn der Vorstandschef ist massiv unter Druck. Die Großaktionäre Voith und Friedhelm Loh warfen ihm öffentlich vor, sich zu früh zu positiv zum Übernahmeangebot des chinesischen Midea-Konzerns geäußert zu haben. Der Haushaltsgerätehersteller will für Kuka bis zu 4,5 Milliarden...

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