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16.01.2017

18:03 Uhr

Trump gegen BMW & Co.

Die Falle Mexiko

VonMarkus Fasse, Martin Murphy, Stefan Menzel

PremiumDonald Trump droht Unternehmen mit Strafzöllen für in Mexiko produzierte Autos. Die Deutschen wollen an ihren geplanten Werken festhalten. Zugeständnisse an den künftigen US-Präsidenten sind aber möglich.

Mit seinen Angriffen beunruhigt er die Autoindustrie. Getty Images

Donald Trump

Mit seinen Angriffen beunruhigt er die Autoindustrie.

München/Frankfurt/DüsseldorfEs ist keine Kampfansage, eher eine Kriegserklärung: Wenn deutsche Konzerne weiterhin billig ihre Autos in Mexiko bauen lassen und dann in den USA verkaufen, müssen sie mit drastischen Strafzöllen von bis zu 35 Prozent rechnen. So drohte Bald-Präsident Donald Trump am Montag im Interview mit „Times“ und „Bild“. Trump polterte: „Tatsache ist, dass ihr den USA gegenüber sehr unfair wart.“

Nach Ford, GM und Toyota knöpfte er sich exemplarisch BMW vor, meint aber die gesamte deutsche Autoindustrie, auch die Zulieferer. Conti-Chef Elmar Degenhart sagte dem Handelsblatt in Reaktion auf Trump: „Mit dem Aufbau von Zöllen würden sich...

Kommentare (1)

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Herr Thomas Lorenz

17.01.2017, 08:10 Uhr

Es ist schon erstaunlich, wie alle gegenüber eines pupertierenden, selbstgefälligen und hochnäsigen Poltergeistes einknicken. Ich hätte von Managern mehr Standfestigkeit erwartet. Dieser Möchtegern-Intellektuelle, Stammtischparolen twitternde Egomane kann nur durch Ignoranz auf den Boden der Tatsachen geholt werden. Jedes Zugeständnis wird Ihn zu weiteren Höhenflügen motivieren.

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