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05.08.2015

20:00 Uhr

U-Boot-Deal mit der Türkei

Ein Schiff wird kommen

VonMartin Murphy

PremiumEin U-Boot-Deal mit der Türkei bringt Thyssen-Krupp viele Milliarden – und sehr viel Ärger mit den Behörden. Ein Termin für die Kiellegung ist auch sechs Jahre nach Vertragsbeginn nicht in Sicht.

Auftragsvergabe wiederholt im Konzern untersucht. ddp images/Kish Kim/

Südkoreanisches U-Boot vom Typ 214

Auftragsvergabe wiederholt im Konzern untersucht.

FrankfurtEs ist einer der größten Aufträge der Howaldtswerke-Deutsche Werft HDW: Die Thyssen-Krupp-Tochter aus Kiel liefert Teile von sechs hochmodernen U-Booten in die Türkei. Dort sollen sie von türkischen Firmen zusammengeschraubt und mit heimischen Bediensystemen ausgestattet werden. Für HDW springen bei dem Geschäft mehr als zwei Milliarden Euro heraus.

Doch seit der Auftrag im Juli 2009 offiziell bestätigt ist, gibt es Probleme.

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Jahrelange Schmiergeldzahlungen beim Verkauf von U-Booten holen Thyssen-Krupp ein. Dokumente zeigen, wie ungeniert die Konzernmanager agierten. Vorstandschef Heinrich Hiesinger muss nun gründlich aufräumen.

Die Türkei hatte eigentlich vor, ihre bisherige U-Boot-Flotte vom Typ 209 zu modernisieren. Doch im Jahr 2006 entscheidet die Regierung des heutigen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, Angebote für eine neue Flotte einzuholen. Neben Konkurrenten aus Spanien...

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