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01.10.2015

18:01 Uhr

Unternehmensbeteiligungen

Der Mitarbeiter-Aktionär als seltene Spezies

VonUlf Sommer

PremiumNur wenige Mitarbeiter halten Aktien ihres Unternehmens. Denn oft sind es nur die großen Dax-Konzerne, die Beteiligungsprogramme für ihre Beschäftigten anbieten.

„Nur zwei Prozent der deutschen Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern eine Kapitalbeteiligung an.“ dpa

Siemens

„Nur zwei Prozent der deutschen Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern eine Kapitalbeteiligung an.“

DüsseldorfBelegschaftsaktien? Nein danke, möchte man für Deutschland meinen. Nur noch 800.000 Mitarbeiter in Deutschland halten nach Berechnungen des Deutschen Aktieninstituts (DAI) Aktien ihres Unternehmens – so wenig wie lange nicht. Berechnungsgrundlage ist das Jahr 2014. „Nur zwei Prozent der deutschen Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern eine Kapitalbeteiligung an“, bemängelte unlängst DAI-Geschäftsführerin Christine Bortenlänger.

Allein die 30 Dax-Konzerne könnten 3,78 Millionen Mitarbeitern, davon 1,56 Millionen in Deutschland, Aktien schenken oder verkaufen – wenn sie es denn wollten.

Immerhin gut die Hälfte der 30 größten deutschen börsennotierten Unternehmen praktiziert es auch, wie eine Handelsblatt-Analyse belegt. Über 500.000 Aktien verkauft der Versicherungsriese Allianz

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