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22.06.2017

20:45 Uhr

Urteil gegen VW

„Riss in der Verteidigungslinie“

VonSönke Iwersen, Volker Votsmeier

PremiumVolkswagen gibt sich in der Dieselaffäre im Streit mit einem Kunden erstmals geschlagen. Das Urteil gegen den Wolfsburger Autohersteller liest sich sehr deutlich. Das Urteil könnte Signalwirkung für andere Kunden haben.

Unzulässige Abschalteinrichtung bei einem Teil der Dieselmodelle. ddp images/dapd/

Passat-Fertigung bei VW in Emden

Unzulässige Abschalteinrichtung bei einem Teil der Dieselmodelle.

DüsseldorfVerletzung der Aufklärungspflichten, mangelhafte Arbeitsabläufe, arglistige Täuschung“. Es sind deutliche Worte, mit denen ein nordrhein-westfälisches Gericht den Volkswagen-Konzern zur Rücknahme eines Dieselfahrzeugs verurteilt hat. Obwohl sich das Urteil des Landgerichts Arnsberg liest wie eine Generalabrechnung mit der Unternehmenskultur in Wolfsburg, verzichtet der Konzern diesmal auf ein Berufungsverfahren. Bisher war es hierzulande so, dass Deutschlands größter Fahrzeughersteller nach verlorenen Verfahren mit Kunden, die manipulierte Dieselfahrzeuge gekauft hatten, die Urteile stets anfechten ließ. In diesem Fall nun aber geben die Volkswagen-Juristen auf.

„Wir werden gegen das Urteil keine Berufung einlegen“, schrieb Rechtsanwalt Udo Zimmermann am vergangenen Dienstag per Mail an...

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