Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.02.2016

14:10 Uhr

US-Ermittler wollen sensible Infos

VW und das Datenschutz-Dilemma

VonAstrid Dörner, Martin Murphy, Volker Votsmeier

PremiumIm Zuge des Abgasskandals fordern US-Behörden Zugang zu sensiblen Informationen von Volkswagen. Die US-Ermittler verlangen volle Kooperation – das stellt den Autokonzern vor schwierige Entscheidungen.

Der Autokonzern kämpft im Abgasskandal auch mit einem Datenschutz-Problem. ap

VW-Werk in Chattanooga

Der Autokonzern kämpft im Abgasskandal auch mit einem Datenschutz-Problem.

New York/Düsseldorf/FrankfurtAmerikas Generalstaatsanwälte wissen, wie man Druck aufbaut. „Unsere Geduld mit Volkswagen geht zu Ende“, wetterte New Yorks Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman kürzlich. Er leitet mit seinen Kollegen aus Connecticut und New Hampshire im Auftrag von 47 Generalstaatsanwälten die Untersuchung im VW-Skandal. Die Kooperationsbereitschaft des Autobauers, der bei bis zu elf Millionen Fahrzeugen weltweit die Abgaswerte manipuliert hat, ist aus Sicht der Ermittler „lückenhaft“. Schließlich weigere sich VW, interne Dokumente und E-Mails von Mitarbeitern an die US-Ermittlungsbehörden zu übergeben.

Der Druck aus den USA bringt den Wolfsburger Autobauer in eine schwierige Lage: Auf der einen Seite belohnt die US-Justiz...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×