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11.01.2017

11:29 Uhr

US-Vize-Justizministerin Sally Yates

Der Volkswagen-Schreck

VonAstrid Dörner

PremiumVize-US-Justizministerin Yates trat an, um Manager zur Rechenschaft zu ziehen. Der Dieselskandal kam gerade recht. Die Chance, VW-Manager Schmidt festzunehmen, ließ sie sich nicht entgehen. Doch ihr läuft die Zeit davon.

Kämpft bis zum letzten Tag. AFP; Files; Francois Guillot

Sally Yates

Kämpft bis zum letzten Tag.

DüsseldorfSally Yates sparte nicht an dramatischen Worten. Volkswagens Diesel-Manipulationen seien „einer der ungeheuerlichsten Verstöße gegen Umwelt- und Verbraucherschutzgesetze in der Geschichte unseres Landes“, verkündete die stellvertretende Justizministerin Ende Juni in Washington. Alle wichtigen Medien aus Amerika, Europa und Asien hatten sich in dem großen, fensterlosen Raum im Justizministerium versammelt, als Yates ihren großen Erfolg verkündete. Rund 15 Milliarden Dollar Strafe hatte sie Europas größtem Autokonzern abgerungen, der damit einen Teil der Klagen rund um die Diesel-Manipulationen beilegen konnte. Noch nie hatte ein Unternehmen so viel zahlen müssen.

Doch Yates, 56, war damit noch längst nicht fertig. „VW hat die...

Kommentare (1)

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Herr Hans Glück

11.01.2017, 13:19 Uhr

Nach der Festnahme der VW-Managers sieht man wie die VW-Spitze ist, entweder total naiv und dumm oder völlig abgehoben.

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