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15.09.2016

21:00 Uhr

Verbraucherschützer kritisiert VW

Müller gegen Müller

VonStefan Menzel, Dietmar Neuerer

PremiumEin Jahr nach Aufdeckung der Dieselaffäre glaubt VW-Chef Matthias Müller den Konzern auf einem guten Weg. Verbraucherschutz-Chef Klaus Müller beklagt jedoch, europäische Bürger seien bei VW „Kunden zweiter Klasse“.

Während VW-Chef Matthias Müller die Abgasaffäre als Wendepunkt sieht, klagt der Verbraucherschutz-Chef Klaus Müller darüber, dass europäische Kunden im Gegensatz zu US-Kunden wohl keine Entschädigung erhalten. dpa

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Während VW-Chef Matthias Müller die Abgasaffäre als Wendepunkt sieht, klagt der Verbraucherschutz-Chef Klaus Müller darüber, dass europäische Kunden im Gegensatz zu US-Kunden wohl keine Entschädigung erhalten.

Düsseldorf, BerlinEin Jahr nach Bekanntwerden der Abgasmanipulationen sieht VW-Chef Matthias Müller eine Wende zum Besseren erreicht. „Volkswagen hat in den vergangenen zwölf Monaten substanzielle Fortschritte gemacht“, sagte Müller in dieser Woche auf einer Betriebsversammlung in Wolfsburg.

Aus seiner Sicht hat die Affäre für einen Wendepunkt gesorgt, „für einen echten Richtungswechsel“. Im Konzern seien tiefgreifende Veränderungen möglich geworden. Bei Volkswagen bestünden nun gute Aussichten, bei der Profitabilität wettbewerbsfähig zu werden und die Rückstände bei der Digitalisierung und beim Elektroantrieb aufzuholen. „Die Krise hat bei Volkswagen neue Türen geöffnet.“

Die Äußerungen des VW-Chefs werden in der Öffentlichkeit indes noch von...

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