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11.01.2016

18:03 Uhr

Verkauf der Vattenfall-Sparte

Mongolen wollen deutsche Braunkohle

VonJürgen Flauger, Sönke Iwersen

PremiumVattenfall schlägt eine Milliardenofferte aus – und muss sich deshalb nun bei der EU-Kommission rechtfertigen. Die Bieter wurden ohne Begründung ausgeschlossen. Hinter der Offerte stehen Investoren aus der Mongolei.

Vattenfall hat ein unliebsames Angebot erhalten. dpa

Braunkohletagebau JänschwaldeVatr

Vattenfall hat ein unliebsames Angebot erhalten.

DüsseldorfVattenfall-Chef Magnus Hall kann es sich eigentlich nicht leisten wählerisch zu sein. Viele Gebote hat der Chef des schwedischen Energiekonzerns für die zum Verkauf stehende Braunkohlesparte in Deutschland nicht erhalten. Und richtig attraktiv sind der Tagebau in der ostdeutschen Lausitz und die dazugehörenden Kraftwerke nach der Energiewende ja auch wirklich nicht.

Vor allem könnte das Timing des Verkaufsprozesses nicht schlechter sein. Nur wenige Wochen nachdem in Paris ein neuer, als historisch gefeierter Klimavertrag geschlossen wurde, sammelt Vattenfall Gebote für eben jene Technologie ein, die als Klimakiller Nummer eins gilt.

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Der schwedische Energiekonzern hat Interessenten für seine deutsche Braunkohle gefunden. Jetzt fordert er verbindliche Offerten ein. Neben einigen Ausländern ist auch ein deutscher Bieter noch immer im Rennen.

Umso mehr müsste sich Hall eigentlich über das Schreiben...

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