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24.06.2016

15:52 Uhr

Voestalpine-Chef zum Brexit

„Europas Zukunft liegt nicht in einem neuen Nationalismus“

VonHans-Peter Siebenhaar

PremiumVoestalpine-Chef Wolfgang Eder erklärt im Interview, warum ein Europa der Kleinstaaten in einer globalisierten Welt keine Zukunft hat – und was der Brexit für die europäische Stahlindustrie bedeutet.

„Wenn um Himmelswillen jemand die EU unbedingt verlassen möchte, dann muss man ihm die Wahl lassen“, sagt Wolfgang Eder. Reuters

Voestalpine-Chef

„Wenn um Himmelswillen jemand die EU unbedingt verlassen möchte, dann muss man ihm die Wahl lassen“, sagt Wolfgang Eder.

WienDer Vorstandschef des österreichischen Stahlkonzerns Voestalpine, Wolfgang Eder, gilt als kritischer, aber überzeugter Europäer. Der 64 Jahre alte Österreicher ist auch Präsident des Weltstahlverbands.

Was heißt der Brexit für die Europäische Union, die einst als Wirtschaftsgemeinschaft begonnen hat?
Ich bin dagegen, die Dinge zu dramatisieren. Aber es ist ein sehr nachdenklich stimmender Tag für Europa. Die Entscheidung der Briten ist genau das Gegenteil von dem, was wir nach 1989 mit der Osterweiterung der EU erleben durften. Damals wuchs Europa mit großen Erwartungen zusammen. Diesmal geht uns ein wichtiger Teil des gemeinsamen Europa verloren. Ich tue mich emotional schwer,...

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