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15.04.2015

11:38 Uhr

Volkswagen

Katar äußert sich erstmals zu VW-Führungskrise

VonRobert Landgraf

PremiumDer Einstieg bei Volkswagen war für Katar bisher ein lukratives Geschäft. Jetzt steckt der Konzern in einer Führungskrise und eine Position ist gefragt. Gegenüber dem Handelsblatt äußert sich das Umfeld des Investors.

Der VW-Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piëch (links) braucht die Rückendeckung des Aufsichtsratsmitglieds Hussain Ali Al-Abdulla aus Katar. dpa

Der VW-Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piëch (links) braucht die Rückendeckung des Aufsichtsratsmitglieds Hussain Ali Al-Abdulla aus Katar.

WolfsburgMit einem Märchen aus Tausendundeiner Nacht hat das, was die Scheichs aus Katar derzeit in Wolfsburg erleben, nichts zu tun. Der Großaktionär Qatar Investment Authority (QIA) zeigt sich befremdet darüber, wie Chefaufseher Ferdinand Piëch seinen Vorstandsvorsitzenden bei Volkswagen entmachtet hat.

„Beim amtierenden Vorstandschef Martin Winterkorn auf Distanz zu gehen, ohne eine mit dem Aufsichtsrat abgestimmte Alternative präsentieren zu können, ist nicht im Sinne von QIA“, wie es aus Kreisen des Staatsfonds gegenüber dem Handelsblatt heißt. Dieser Vorstoß des Österreichers sei umso weniger zu verstehen, als Winterkorn den größten Autokonzern Europas nach vorne geführt habe und dabei sei den Branchenersten...

Kommentare (1)

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Herr Thomas Stumpf

15.04.2015, 13:44 Uhr

Leider hat sich Ministerpräsident Weil und mit ihm die Massenmedien sehr schnell gegen Prof. Piech gestellt. Der Konzern macht passable Ergebnisse ausschließlich wegen der extrem erfolgreichen Töchter Audi und Porsche - eine Piech- Aktion. Die Kernmarke VW dagegen " glänzt " mit miserablen Renditen von 2,3 %, weltweiten Absatzverlusten ( -1,3 % ) bei exorbitantem Lohngefüge. H. Piech hat allen Grund die Entwicklung hin zu einer gemeinnützigen AG zu scheuen. Schon einmal hat er den Volkswagenkonzern nach der Ära Prof Hahn vom Abgrund weggeholt. Er weiß genau, daß Innovation, Umweltverantwortung, soziale Verantwortung und nachhaltige Entwicklung auf Dauer ausschließlich von starken, d.h. profitablen Unternehmen geleistet werden können . Deshalb ist seine richtige Aktion wiedereinmal genial. H. Winterkorn wurde für seine Wachstumsstrategie mit vielen Millionen € entlohnt. Nun muß eine neuer Manager für Profitabilität sorgen, um die Zukunft zu sichern !

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