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16.04.2015

07:41 Uhr

Volkswagen

Trägheit gefährdet das Riesenreich VW

VonCarsten Herz, Markus Fasse, Christian Schnell, Martin Murphy

PremiumEin Konzern auf dem Prüfstand: Bei der Attacke von Volkswagen-Patriarch Ferdinand Piëch geht es nicht nur um Personalien – sondern um die künftige Aufstellung von Europas größtem Automobilhersteller.

VW-Volkswagenchef Martin Winterkorn (Mitte), Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch (rechts) und seine Ehefrau Ursula (links): In den Gesprächen im Umfeld des Aufsichtsrates geht es um mehr als die Zukunft von Winterkorn. Reuters

Ohne Worte

VW-Volkswagenchef Martin Winterkorn (Mitte), Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch (rechts) und seine Ehefrau Ursula (links): In den Gesprächen im Umfeld des Aufsichtsrates geht es um mehr als die Zukunft von Winterkorn.

London/München/FrankfurtFerdinand Piëch hat eine klare Vorstellung, wie er seine Arbeit als Aufsichtsratschef von Volkswagen erledigen will. Er werde sich hüten, in das Tagesgeschäft einzugreifen, bekannte er in seiner Autobiografie. „Wenn die Kassa stimmt und die große Linie passt, dann ist mein Job getan.“

Den Satz schrieb Piëch vor mehr als zehn Jahren, an Aktualität hat er nichts verloren. Piëchs öffentliche Demontage von Vorstandschef Martin Winterkorn basiert nicht alleine auf einer möglichen Missstimmung zwischen den langjährigen Weggefährten; Winterkorns Nachfolge hätte eh spätestens Ende des Jahres geklärt werden müssen, da sein Vertrag 2016 ausläuft. Nach Angaben von Insidern geht es Piëch...

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