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26.11.2015

20:22 Uhr

VW-Affäre

Chaostage in Wolfsburg

VonMartin Murphy, Markus Fasse, Christian Schnell, Daniel Delhaes

PremiumTransparenz, Offenheit, Mut hatte sich VW nach Bekanntwerden des Abgas-Skandals auf die Fahnen geschrieben. Die Realität sieht anders aus: Erst, wenn Leugnen unmöglich ist, folgt die Beichte – eine nach der anderen.

„Wir brauchen Transparenz, Offenheit, Energie und Mut“, heißt es auf dem Transparent am VW-Werk in Wolfsburg. Doch davon ist heute nichts mehr zu spüren. dpa

Hehrer Anspruch

„Wir brauchen Transparenz, Offenheit, Energie und Mut“, heißt es auf dem Transparent am VW-Werk in Wolfsburg. Doch davon ist heute nichts mehr zu spüren.

Wolfsburg/München/FrankfurtHoch oben an der Backsteinmauer des VW-Kraftwerks haben sie das Banner aufgehängt. „Wir brauchen Transparenz, Offenheit, Energie und Mut“, steht da auf dem Plakat, das dem Novemberwind trotzt. Am vergangenen Freitag war eine Ecke bereits eingerissen. Mitte der Woche hingen nur noch Fetzen vom Dach. Jetzt ist der Schriftzug nicht mehr lesbar.

Der Sturm ist stärker als die Parole.

Es ist die zehnte Woche der VW-Affäre. Mit aller Macht versucht VW-Chef Matthias Müller, die Krise in den Griff zu bekommen. Doch wieder gehen Tage ins Land, an denen das Chaos stärker ist als die ordnenden Kräfte. Wann...

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