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07.04.2016

20:00 Uhr

VW-Chefaufseher Hans Dieter Pötsch

Der 10-Millionen-Mann

VonSven Afhüppe

PremiumDie VW-Dieselaffäre hat viele Verlierer – und einen Gewinner: Hans Dieter Pötsch. Der Ex-Finanzvorstand wurde für den Wechsel an die Spitze des Aufsichtsrats fürstlich belohnt. Der Betroffene findet das weder ungewöhnlich noch unangemessen. Im Aufsichtsrat sorgt der Deal für Irritationen.

Anders als Vorgänger Ferdinand Piëch bekommt er für seine neue Kontrolltätigkeit 2016 nicht 1,5 Millionen, sondern in mehreren Tranchen rund zehn Millionen Euro. AFP; Files; Francois Guillot

Hans Dieter Pötsch

Anders als Vorgänger Ferdinand Piëch bekommt er für seine neue Kontrolltätigkeit 2016 nicht 1,5 Millionen, sondern in mehreren Tranchen rund zehn Millionen Euro.

DüsseldorfDie VW-Dieselaffäre bedeutet für das Unternehmen – seine Beschäftigten, Aktionäre und Kunden – eine tiefe Zäsur. Der Aktienkurs ist seit Bekanntwerden der Software-Manipulationen um rund 39 Prozent eingebrochen. Das bedeutet auch: Die Anteilseigner, darunter Hunderttausende von Kleinaktionären, verloren im Laufe der letzten Monate rund 23,3 Milliarden Euro.

Auch die Beschäftigten müssen für das gesetzeswidrige Handeln einer kleinen Gruppe von Ingenieuren, Entwicklern und Topmanagern geradestehen. Weil dem Unternehmen wegen Gerichtskosten und Schadensersatzansprüchen von Kunden wahrscheinlich ein zweistelliger Milliardenschaden droht, muss im VW-Reich überall gespart werden – bei den Investitionen, bei den Jobs und auch bei den übertariflichen Sonderzahlungen...

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