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12.01.2017

16:55 Uhr

VW-Dieselskandal

Die Zeit ist reif

VonGrischa Brower-Rabinowitsch

PremiumVW hat mit der Strategie erstaunlichen Erfolg, die Verantwortung für den Dieselskandal vom damaligen Vorstand fernzuhalten. Doch nach dem Eingeständnis in den USA muss der Aufsichtsrat nun die Rolle Winterkorns klären. Eine Analyse.

Der Konzern stellt sich bislang vor seinen früheren Vorstandschef. dpa

Martin Winterkorn

Der Konzern stellt sich bislang vor seinen früheren Vorstandschef.

Die Anklage in den USA wirft sechs VW-Mitarbeitern Ungeheuerliches vor: Es wurde betrogen, gelogen, sie sollen Daten vernichtet, die Schummelei vertuscht, verharmlost und verschleiert haben. Bis zu einer Verurteilung gilt für sie alle die Unschuldsvermutung, der Konzern dagegen hat sich im Vergleich mit dem US-Justizministerium schuldig bekannt. Er zahlt weitere 4,3 Milliarden US-Dollar und kauft sich damit frei. Die Anklage und der Vergleich zeigen aber noch etwas Ungeheuerliches: Der Konzern hat mit seiner Strategie erstaunlichen Erfolg, die Verantwortung für den Skandal vom damaligen Vorstand um CEO Martin Winterkorn fernzuhalten. Selten war der Stammtischspruch „Die Kleinen hängt man, die...

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