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12.09.2016

10:19 Uhr

VW-Ingenieur packt aus

Die Mauer des Schweigens ist durchbrochen

VonThomas Jahn, Volker Votsmeier , Martin Murphy

PremiumMit seinem Geständnis im US-Strafverfahren bringt der VW-Ingenieur James Liang nicht nur etliche ehemalige Kollegen in Bedrängnis. Auch für den früheren Vorstand um Ex-VW-Chef Martin Winterkorn steigt der Druck.

Das Schuldeingeständnis des VW-Ingenieurs zeigt, wie generalstabsmäßig der Dieselbetrug geplant und umgesetzt wurde. Seine Strafe wird im Januar festgelegt. AP

James Liang verlässt das Gericht in Detroit

Das Schuldeingeständnis des VW-Ingenieurs zeigt, wie generalstabsmäßig der Dieselbetrug geplant und umgesetzt wurde. Seine Strafe wird im Januar festgelegt.

New York, Frankfurt, KölnEingeschüchtert hörte sich James Liang an, als er am 6. Juni 2016 vor einem Bundesgericht in Detroit auftrat. Das erste Treffen war kurz und milde. Richter Sean Cox setzte eine Kaution von nur 10.000 Dollar fest. Für US-amerikanische Verhältnisse ist das vergleichsweise wenig. Schließlich drohen dem Ausländer bis zu fünf Jahren Haft und eine Geldstrafe von einer viertel Million Dollar.

Doch die Ankläger des US-Justizministeriums waren damit zufrieden. Den deutschen Pass des Ingenieurs von Volkswagen zogen sie ein. Außerdem verpassten sie dem 62-Jährigen eine elektronische Fußfessel, mit der sich sein Aufenthaltsort jederzeit feststellen lässt. Liang durfte...

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