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09.02.2017

18:12 Uhr

VW-Patriarch

Piëchs letztes Gefecht

VonMartin Murphy

PremiumVolkswagen ohne Ferdinand Piëch galt lange als undenkbar. Heute ist der einstige Übervater der Auto-Welt für viele nur noch eine Belastung. Selbst in der Familie findet er wenig Rückhalt. Was treibt ihn an?

Der Übervater wird zur Belastung für den Autokonzern. dpa

Ferdinand Piech

Der Übervater wird zur Belastung für den Autokonzern.

FrankfurtOhne einen lauten Knall würde Ferdinand Piëch die Welt von Volkswagen nicht verlassen. Diese Erwartung – oder vielmehr diese Sorge – hatten viele Menschen in den Reihen des Automobilherstellers. Sie sollten recht behalten.

Als die Anwälte der Kanzlei Jones Day im Frühjahr mit ihm darüber redeten, was er in seiner Zeit als Aufsichtsratschef über die Abgasaffäre in Erfahrung gebracht hatte, da feuerte er die ersten Giftpfeile ab. Den damaligen VW-Chef Martin Winterkorn will er über die Lage in den USA befragt und die Spitzen des Aufsichtsrates zumindest informiert haben, gab er zu Protokoll.

Wenige Monate später legte er...

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