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06.03.2016

17:43 Uhr

VW und die Abgasaffäre

Der Fall Winterkorn

VonMartin Murphy, Volker Votsmeier

PremiumHätte der Ex-Chef früher in der VW-Abgasaffäre reagieren müssen? Die Klageerwiderung von VW zeigt, dass Martin Winterkorn mehrfach über Probleme informiert wurde. Das Dokument liegt dem Handelsblatt exklusiv vor.

Der Ex-Chef weist eine Beteiligung an der Manipulation oder ein vorzeitiges Wissen zurück. dpa

Martin Winterkorn

Der Ex-Chef weist eine Beteiligung an der Manipulation oder ein vorzeitiges Wissen zurück.

Frankfurt/DüsseldorfDas Dokument ist 115 Seiten stark. Es dient der Verteidigung von Volkswagen gegen die Klagen mehrerer Aktionäre. Zwischen den Zeilen liest es sich wie eine Schuldzuweisung: Der Vorstand habe insgesamt nicht gegen Gesetze verstoßen, schreiben die VW-Anwälte der Kanzlei Göhmann in der Klageerwiderung, die dem Handelsblatt vorliegt. Zugleich führen sie eine Reihe von Terminen auf, bei denen der Ex-Konzernchef Martin Winterkorn zwischen Frühjahr 2014 und September 2015 über das „Dieselthema“ informiert worden sei.

Gleich an 16 Stellen wird Winterkorn namentlich in dem Dokument genannt. In der vergangenen Woche hatte VW lediglich eine vierseitige Zusammenfassung des brisanten Papiers öffentlich...

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