Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

19.01.2016

09:36 Uhr

VW vor Gericht

Bundesrepublik vs. Volkswagen

VonMartin Murphy, Volker Votsmeier

PremiumDie deutschen Behörden achten genau darauf, wie Volkswagen mit dem Dieselskandal umgeht. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig arbeitet mit Hochdruck an der Aufklärung. Auch die US-Amerikaner helfen ihnen dabei.

Eiskalte Stimmung in Wolfsburg: In zwei getrennten Verfahren gehen die Braunschweiger Staatsanwälte gegen die mutmaßlichen Verantwortlichen für den Dieselskandal bei Volkswagen vor. dpa

VW

Eiskalte Stimmung in Wolfsburg: In zwei getrennten Verfahren gehen die Braunschweiger Staatsanwälte gegen die mutmaßlichen Verantwortlichen für den Dieselskandal bei Volkswagen vor.

Düsseldorf/FrankfurtWenn die Spitzen des VW-Aufsichtsrats an diesem Dienstag zusammenkommen, dann haben sie ernste Themen zu bereden. Mit seinem verpatzten Auftritt in den USA hat Vorstandschef Matthias Müller die Aufräumarbeiten des Abgasskandals unnötig zurückgeworfen. Er bagatellisierte den Betrug in einem Radiointerview zu einem „technischen Problem“. Die sechs Mitglieder des Aufsichtsratspräsidiums wollen eine Erklärung von Müller, heißt es im Umfeld des Gremiums. Und sie wollen sichergestellt sehen, dass Müller und seine Entourage sich derartige Patzer nicht mehr leisten. Denn damit befeuert Müller nicht nur die Krise, auch die Behörden werden hellhörig. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig etwa verfolgt mit hohem Interesse, wie der...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×