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05.08.2015

12:24 Uhr

Wechsel in den Aufsichtsrat

Rote Karte für den Kontrolleur

VonDieter Fockenbrock

PremiumWenn einstige Vorstände in den Aufsichtsrat ihrer Firma wechseln, sind Konflikte programmiert. Nicht alle Chef-Wechsel gehen reibungslos über die Bühne, wie nicht nur der Fall BMW zeigt.

„Loslassen“ falle einem Ex-Chef nun mal schwer. (Foto: dpa)

Ex-Bayer-Chef und Aufsichtsrat Manfred Schneider

„Loslassen“ falle einem Ex-Chef nun mal schwer. (Foto: dpa)

Düsseldorf, FrankfurtManfred Schneider, einst mächtigster Aufseher des Landes, ist ehrlich. Das „Loslassen“ falle einem Ex-Chef nun mal schwer. Er selbst habe sich dabei erwischt, wie er als Aufsichtsrat vom operativen Geschäft nicht lassen konnte, gab er im Interview zu. Schneider und sein bedrängter Nachfolger als Bayer-Chef – Werner Wenning – lösten den Konflikt auf ihre Weise. Sportlich. Wenning zückte rote und gelbe Karten, um seinen Chefkontrolleur Schneider zu stoppen.

Das ist viele Jahre her. Auch gab es zum Zeitpunkt der Rochade bei Bayer im Jahre 2002 noch kein Cooling-off-Gesetz, das eine Auszeit beim Wechsel vom Vorstand in den...

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