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29.08.2016

18:00 Uhr

Weltstahl-Präsident Wolfgang Eder

„Wir müssen in Europa Standorte schließen“

VonHans-Peter Siebenhaar, Martin Wocher

PremiumDer Voestalpine-Chef fordert, Kapazitäten aus dem Markt zu nehmen. Im Interview spricht er über Probleme in der Stahlbranche, notwendige Einschnitte und wie die Digitalisierung alte Geschäftsmodelle auf den Kopf stellt.

„Es macht keinen Sinn, abzuwarten, bis man pleite ist. Es braucht vorher entsprechende Maßnahmen.“ dpa

Wolfgang Eder, Voestalpine-Chef und Weltstahlpräsident

„Es macht keinen Sinn, abzuwarten, bis man pleite ist. Es braucht vorher entsprechende Maßnahmen.“

Mit leichtem Schritt betritt Wolfgang Eder den sonnendurchfluteten Konferenzraum im obersten Stock der Linzer Konzernzentrale. Von hier oben lässt sich das wohlgeordnete Stahlwerk mit Hochöfen, Gasometern, Hallen und einem Hafen an der Donau gut überblicken. Dem 64-Jährigen an der Spitze der Voestalpine macht es sichtlich Spaß, das Panorama zu erläutern. Eder ist ein vielfältig interessierter Manager. Gerade war er bei den Salzburger Festspielen, um sich die opulente Richard-Strauss-Oper „Die Liebe der Danae“ anzusehen. „Ich genieße es, ohne ein großer Experte zu sein“, sagt der Stahlmanager vor Beginn des Interviews. „Es ist für mich ein guter Ausgleich.“

Herr Eder, vor gar...

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