Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

30.01.2015

16:32 Uhr

Werke schreiben Verlust

Autozulieferer Mahle geht shoppen

VonMartin-W. Buchenau, Andreas Dörnfelder

PremiumDeutschlands viertgrößter Autozulieferer Mahle steht unter Druck: Viele Werke machen Verlust – und die Hersteller wollen weiter sparen. Die Schwaben brauchen ein zweites Standbein – und planen eine Milliardenübernahme.

Mit dem traditionellen Geschäft verdienen die Schwaben nicht mehr. dpa

Zentrale des Kolbenherstellers Mahle in Stuttgart

Mit dem traditionellen Geschäft verdienen die Schwaben nicht mehr.

StuttgartDie Makel des Milliardenkonzerns verstecken sich in der Provinz. In Rottweil am Rand des Schwarzwalds, im fränkischen Gaildorf und im brandenburgischen Wustermark. Der Autozulieferer Mahle, mit zehn Milliarden Euro Umsatz Nummer vier in Deutschland, baut dort Zylinderkolben, Ventilteile oder Nockenwellen für Benzin- und Dieselmotoren.

Das Problem: Viele Werke decken ihre Kosten nicht. Für etwa die Hälfte der zwei Dutzend deutschen Mahle-Produktionen rechnete das Unternehmen Ende 2014 mit negativen Betriebsergebnissen, erfuhr das Handelsblatt. Im schlimmsten Fall könnten die defizitären Werke das gesamte deutsche Mahle-Ergebnis ins Minus reißen. Konzernchef Heinz K. Junker ließ ausrichten, dass die „Standorte in West- und Mitteleuropa...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×