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06.12.2016

17:04 Uhr

Werkstattkette

ATU droht die Insolvenz

VonAxel Höpner

PremiumBis Ende der Woche entscheidet sich das Schicksal der angeschlagenen Werkstattkette ATU. Eine Notgeschäftsführung hat bereits die Firmenleitung übernommen. Überhöhte Mieten für die Werkstätten erschweren die Rettung.

Das Unternehmen beschäftigt 10.000 Mitarbeiter und kam zuletzt auf gut eine Milliarde Euro Umsatz. dpa

Werkstatt von ATU

Das Unternehmen beschäftigt 10.000 Mitarbeiter und kam zuletzt auf gut eine Milliarde Euro Umsatz.

MünchenDer rettende Verkauf der schwer angeschlagenen Werkstattkette ATU steht vor dem Aus. Das Unternehmen muss nach Informationen aus Finanzkreisen Ende der Woche Insolvenz anmelden, wenn nicht in letzter Minute noch eine Einigung gelingt.

Die Werkstattkette, die seit 2013 mehreren Hedgefonds gehört, steckt seit Jahren in Schwierigkeiten. Als Retter galt der französische Konkurrent Mobivia, der seit Monaten darüber verhandelt, ATU zu übernehmen. Doch die Franzosen haben zur Bedingung gemacht, dass die hohen Mieten, die ATU für seine Werkstätten zahlen muss, gedrückt werden. Genau daran sind die Verhandlungen letztlich aber gescheitert.

Zwar war man nach Informationen aus Industriekreisen schon nahe vor...

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