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04.10.2016

17:25 Uhr

Zerschlagung verhindert

ABB lässt aufmüpfige Investoren abblitzen

VonOzan Demircan

PremiumUlrich Spiesshofer, Chef des Siemens-Konkurrenten ABB, will die Stromnetzsparte behalten und widersetzt sich damit den Wünschen einflussreicher Investoren. Er hat andere Pläne. Unter anderem verbündet er sich mit Microsoft.

ABB will sich nicht von seiner Stomnetzsparte trennen – die Investoren haben die Kraftprobe mit der Konzernführung vorerst verloren. Reuters

Kraftwerk in Zürich

ABB will sich nicht von seiner Stomnetzsparte trennen – die Investoren haben die Kraftprobe mit der Konzernführung vorerst verloren.

ZürichWer soll in einem börsennotierten Konzern das Sagen haben: das Management oder die Investoren? Der Vorstandschef des Schweizer Elektrokonzerns ABB, Ulrich Spiesshofer, hat diese Frage am Dienstag eindeutig beantwortet – und die Forderung nach einer Zerschlagung, die einige einflussreiche Investoren erhoben hatten, brüsk zurückgewiesen.

Vor allem die schwedische Investmentgesellschaft Cevian hatte gefordert, dass sich der Konkurrent des Siemens-Konzerns von seiner Stromnetzsparte trennt. Dazu wird es aber nicht kommen, wie Spiesshofer nun bekanntgab. Stattdessen kündigte der deutsche Chef des Schweizer Unternehmens eine Reihe Kooperationen an, um das Geschäft mit Kraftwerken, Stromleitungen und Industrielösungen zu beleben.

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