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20.01.2016

16:51 Uhr

Internetkonzern Unister

Durch die Hintertür an die Börse

VonHeinz-Roger Dohms, Christoph Schlautmann

PremiumDer angeschlagene „Ab-in-den-Urlaub.de“-Betreiber Unister verfolgt einen abenteuerlichen Rettungsplan. Sie bedient sich einer Aktie, die zwar nicht gehandelt wird, aber kräftig steigt. Ein kühner, aber riskanter Zug.

Die starke Marktstellung beruht aber nicht auf einer ausgeklügelten Strategie, sondern in erster Linie auf horrenden Marketingausgaben. dapd

Reisebüro der Firma Unister in Leipzig

Die starke Marktstellung beruht aber nicht auf einer ausgeklügelten Strategie, sondern in erster Linie auf horrenden Marketingausgaben.

Hamburg/DüsseldorfDas Geschäftsmodell der Capital One AG scheint ein absolut krisenfestes zu sein. Denn egal, was draußen in der Welt passiert, ob in China die Märkte krachen oder der Ölpreis ins Bodenlose fällt – die Aktie der Capital One bleibt davon unberührt. Um 165 Prozent ist das Papier seit seinem Debüt an der Düsseldorfer Börse Ende November gestiegen, kein einziger Handelstag endete im Minus.

Vielleicht ist sie ja endlich gefunden: die Aktie, die nur eine Richtung kennt – nach oben.

Schön wäre es, vor allem für den beherrschenden Hauptaktionär. Hinter der Capital One AG steckt der Leipziger Internetkonzern Unister, dessen...

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