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12.05.2017

13:45 Uhr

Abstimmungsdesaster für SAP-Aufsichtsrat

Götterdämmerung in Walldorf

VonDieter Fockenbrock

PremiumFast wäre dem Aufsichtsrat von SAP das Vertrauen entzogen worden. Chefkontrolleur Plattner sollte Konsequenzen daraus ziehen – sonst könnte es ihm wie anderen starken Unternehmenspersönlichkeiten ergehen. Eine Analyse.

Aufsichtsratschef Hasso Plattner sollte die Investoren nicht verprellen. Reuters

Zentrale von SAP in Walldorf

Aufsichtsratschef Hasso Plattner sollte die Investoren nicht verprellen.

Für den Aufsichtsrat des Softwarekonzerns SAP endete die Hauptversammlung am Mittwochabend in einem Abstimmungsdesaster. Mit einer hauchdünnen Mehrheit von 50,49 Prozent schafften die Kontrolleure unter Führung des SAP-Mitgründers und jetzigen Aufsichtsratschefs Hasso Plattner so gerade eben ihre Entlastung. Es hat nicht viel gefehlt, und dem Kontrollgremium von Deutschlands erfolgreichstem Technologiekonzern wäre das Vertrauen entzogen worden.

Juristisch bleibt das Abstimmungsergebnis in diesem Fall ohne Wirkung. Weil das Aktiengesetz keine Sanktionen vorsieht. Faktisch sollte es aber auf keinen Fall folgenlos bleiben. Plattner – und um ihn ging es bei dem Misstrauensvotum der Aktionäre – kann und darf diese Klatsche nicht ignorieren. Sonst...

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