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19.08.2015

00:00 Uhr

AT&T droht Imageschaden

Der Helfer der Spione

VonIna Karabasz, Thomas Jahn, Christof Kerkmann

PremiumDer US-Konzern AT&T hat der NSA jahrelang bereitwillig Daten geliefert. Unter den Kunden ist auch die Zentrale der Vereinten Nationen in New York. Auch in Deutschland hat der Konzern gute Kunden.

Dem US-Konzern AT&T droht ein herber Imageschaden. Reuters

AT&T in der Kritik

Dem US-Konzern AT&T droht ein herber Imageschaden.

New York, DüsseldorfDie Vereinten Nationen sind alarmiert. Am Wochenende veröffentlichte die „New York Times“ neue Dokumente des Whistleblowers Edward Snowden. Sie zeigen, dass der größte amerikanische Telekommunikationsbetreiber AT&T „bereitwillig“ mindestens zwischen 2003 und 2013 dem US-Geheimdienst NSA Zugang zu Milliarden E-Mails gewährt habe. Zu den Kunden des Konzerns zählt auch die Zentrale der Vereinten Nationen (Uno) in New York.

Es werde Kontakt mit AT&T geben, erklärt nun eine Sprecherin der Organisation. „Die Unverletzlichkeit der Vereinten Nationen ist im internationalen Recht gut begründet, und wir erwarten von den Mitgliedstaaten, sich entsprechend zu verhalten und diese Unverletzlichkeit zu schützen.“

Seit den...

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