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26.02.2015

11:45 Uhr

Brief an Putin

Gnadengesuch von Burda und Springer

VonKai-Hinrich Renner, Maximilian Nowroth, Mathias Brüggmann

PremiumRussland will den Einfluss westlicher Medienhäuser beschneiden. Verlage wie Burda oder Axel Springer bitten Wladimir Putin, das geplante Mediengesetz aufzuschieben – in einem persönlichen Brief. Es gehe um Arbeitsplätze.

Der Anzeigenmarkt bricht ein, schuld ist die Wirtschaftskrise. Bloomberg/Getty Images

Ein Kiosk in Russland

Der Anzeigenmarkt bricht ein, schuld ist die Wirtschaftskrise.

Moskau/Hamburg/Berlin„Sehr geehrter Wladimir Wladimirowitsch, wir müssen uns an Sie wenden bezüglich einer schwierigen Situation, in die wir geraten sind.“ Der erste Satz im Brief an den russischen Präsidenten Wladimir Putin zeigt, wie dramatisch die Lage für westliche Verlagshäuser in Russland ist. In dem Schreiben, das dem Handelsblatt vorliegt, bitten die Russlandchefs von westlichen Verlagen, darunter Burda, Bauer und Axel Springer, Putin darum, das neue Mediengesetz um ein Jahr nach hinten zu verschieben.

Eigentlich müssen westliche Medienhäuser bis 2016 ihre Anteile an russischen Unternehmen auf maximal 20 Prozent reduzieren. Das sei aber bei der aktuellen Wirtschaftskrise „äußerst unzeitgemäß“, und...

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