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21.07.2017

06:14 Uhr

Burda-Chef Paul-Bernhard Kallen

„Das Internet wurde okkupiert“

VonCatrin Bialek, Thomas Tuma

PremiumBurda-Chef Paul-Bernhard Kallen attackiert im Interview die „gnadenlose Plattform-Ökonomie“ von Konzernen wie Google und Facebook. Zudem spricht er über seinen Zorn auf deutsche Kartellbehörden und die Zukunft seines Unternehmens.

„Der Zeitungsmarkt in den USA ist eine Wüstenlandschaft.“ Thomas Dashuber für Handelsblatt

Paul-Bernhard Kallen

„Der Zeitungsmarkt in den USA ist eine Wüstenlandschaft.“

MünchenDer Computer auf dem Schreibtisch des Burda-Chefs im Münchener Arabellapark verrät, worum es gleich gehen wird im Gespräch: Mit einem kleinen hellblauen Haftzettel hat Paul-Bernhard Kallen das Kameraauge abgeklebt. Weil er sich nicht mehr ausspähen lassen will von den Datenkraken aus den USA. Weil er ihr Geschäftsgebaren an vielen Stellen satt hat. Weil er sich auch von hiesigen Behörden dabei mehr Kontrolle wünscht.

Herr Kallen, Burda ist längst mehr als nur der Verlag von „Bunte“, „Elle“ und „Freizeit Revue“. Sie sind an Dutzenden von Tech-Firmen beteiligt und kontrollieren zum Beispiel die Mehrheit an dem Karriere-Netzwerk Xing. Wie...

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