Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

18.08.2015

17:13 Uhr

Datenspionage in Europa

Im Namen des Gesetzes

VonIna Karabasz

PremiumNicht nur in den USA, sondern auch in Europa kooperieren Konzerne mit Geheimdiensten. Doch selbst ohne Zusammenarbeit finden diese offenbar Wege, um sich Zugang zu verbotenen Daten zu verschaffen.

Auch in Europa sollen Konzerne mit Geheimdiensten zusammenarbeiten. dpa

Kooperationen zwischen Geheimdienst und Konzernen

Auch in Europa sollen Konzerne mit Geheimdiensten zusammenarbeiten.

DüsseldorfIn Amerika ist alles möglich – in Europa fast alles. Die Datensammelwut der US-Spionagebehörde NSA ist zwar einmalig und vermutlich unerreicht, aber auch in Europa können die Behörden mithören oder mitlesen, was ihre Bürger so treiben. In Deutschland regelt das Gesetz zur Beschränkung des Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnisses oder G-10-Gesetz – benannt nach dem Artikel 10 des Grundgesetzes –, was der Staat darf.

Grob schreibt es vor: Telekomanbieter müssen „der berechtigten Stelle“ auf Anordnung Auskunft erteilen sowie die Überwachung und Aufzeichnung der Telekommunikation ermöglichen. Zu den berechtigten Stellen gehören der Bundesnachrichtendienst (BND), der Verfassungsschutz und der Militärische Abschirmdienst.

AT&T droht Imageschaden: Der Helfer der Spione

AT&T droht Imageschaden

Premium Der Helfer der Spione

Der US-Konzern AT&T hat der NSA jahrelang bereitwillig Daten geliefert. Unter den Kunden ist auch die Zentrale der Vereinten Nationen in New York. Auch in Deutschland hat der Konzern gute Kunden.

Aufgrund...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×