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20.06.2017

18:23 Uhr

Deutsche Telekom prüft Fusion mit Sprint

Höttges greift in Amerika an

VonSven Afhüppe, Peter Brors, Ina Karabasz

PremiumNeue Strategie in den USA: Telekom-Chef Tim Höttges favorisiert eine Fusion der Tochter T-Mobile mit dem Rivalen Sprint. Die Telekom will in dem neuen Konzern die strategische Führung übernehmen – und die Marktführer AT&T und Verizon angreifen.

„Wir haben in den USA 45.000 Menschen in Lohn und Brot gebracht. Das ist sicher keine schlechte Botschaft im Sinne von ,America first‘.“ dpa

Timotheus Höttges

„Wir haben in den USA 45.000 Menschen in Lohn und Brot gebracht. Das ist sicher keine schlechte Botschaft im Sinne von ,America first‘.“

DüsseldorfDie Deutsche Telekom bereitet einen radikalen Strategieschwenk für den amerikanischen Markt vor. Statt wie bisher geplant die US-Tochter T-Mobile zu verkaufen, favorisiert der Bonner Dax-Konzern nun eine Fusion mit dem Wettbewerber Sprint, wie das Handelsblatt aus dem Umfeld des Vorstands und des Aufsichtsrats erfahren hat. Die unternehmerische Führung solle bei der Telekom liegen, heißt es in den Kreisen weiter. Der Zusammenschluss sei als sogenannter „Paperdeal“ geplant, bei dem nur Aktien getauscht werden, aber kein Bargeld fließt. Die Telekom wollte sich auf Anfrage nicht zum Thema äußern.

Mit der Fusion von T-Mobile US und Sprint würde ein Telekomkonzern mit 70...

Kommentare (1)

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Herr Ulrich Groeschel

21.06.2017, 08:10 Uhr

Beide Unternehmen hätten bei einem Zusammenschluss Synergieeffekte bei der Infrastruktur der Sendetechnik und der Verwaltung. Die zukünftige 5G Sendetechnik könnte zu geringeren Kosten eingeführt werden.

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