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16.01.2017

17:55 Uhr

Die Causa Samsung

Eine doppelte Demütigung

VonMartin Kölling

PremiumDie Vorwürfe der südkoreanischen Ermittler gegen Samsung-Chef Lee Jae-yong wiegen schwer. Die Demütigung des Konzernchefs sollte Anlass für Reformen der Konglomerate sein. Ein Kommentar.

Die Samsung-Zentrale in Seoul: Der Firmenchef ist schweren Vorwürfen ausgesetzt. Trotzdem könnten die Richter die Staatsanwalt abblitzen lassen. AFP; Files; Francois Guillot

Korruptionsskandal in Südkorea

Die Samsung-Zentrale in Seoul: Der Firmenchef ist schweren Vorwürfen ausgesetzt. Trotzdem könnten die Richter die Staatsanwalt abblitzen lassen.

Für viele Chefs von Südkoreas Familienkonglomeraten war das Gefängnis eine Karrierestation. Im Bestechungsskandal um Präsidentin Park Geun-hye droht diese Auszeichnung auch dem prominentesten Vertreter der jungen Generation. Ermittler wollen Haftbefehl gegen Samsungs faktischen Chef Lee Jae-yong beantragen.

Ihre Vorwürfe sind süffisant, aber schwer zu beweisen: Zig Millionen Euro soll die Samsung-Gruppe an Firmen und Stiftungen einer Beraterin von Südkoreas Präsidentin gezahlt haben. Die Regierung habe im Gegenzug 2015 Druck auf Südkoreas Pensionsfonds ausgeübt, um eine umstrittene Fusion zwischen zwei Samsung-Firmen und damit die Kontrolle Lees über das Familienimperium zu unterstützen.

Gut möglich, dass die Richter die Staatsanwälte abblitzen...

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