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28.11.2016

17:05 Uhr

Disruption als Chance

Warum sich ARD und ZDF neu erfinden müssen

VonHans-Peter Siebenhaar

PremiumOlympia läuft ab 2018 exklusiv bei Eurosport. Der Rechteverlust führt vor Augen, wie neue Marktteilnehmer die bisherige Statik aus den Angeln heben. Für ARD und ZDF ist es nur eine von vielen Niederlagen. Eine Analyse.

Der Druck zur Selbsterneuerung ist riesengroß. dpa

Gemeinsamer Regieraum von ARD und ZDF bei Olympia in Peking 2008

Der Druck zur Selbsterneuerung ist riesengroß.

Ein Faustschlag ins Gesicht ist für ARD und ZDF der Verlust der Olympischen Spiele. Zum ersten Mal in der Geschichte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks schaut das Gebührenfernsehen bei dem globalen Sportereignis in die Röhre. Denn die Gespräche mit dem US-Medienriesen Discovery über den Erwerb der Rechte für die Olympischen Spiele 2018 bis 2024 sind gescheitert. Die Zuschauer bekommen nun die Live-Berichte und Zusammenfassung der Wettkämpfe gratis und gegen Bezahlung von der Discovery-Tochter Eurosport ins Haus geliefert. Und ARD und ZDF? Sie haben sich angeblich Millionen an Gebührengeldern für Olympia gespart.

Das Beispiel führt vor Augen, wie neue Marktteilnehmer die bisherige Statik...

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