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13.09.2016

14:57 Uhr

Eigensinnige Konzerne

Apple macht noch keinen Staat

VonTorsten Riecke

PremiumKonzerne wie Apple oder Google haben sich auf die Fahnen geschrieben, die Welt zu verbessern. Doch den Ansprüchen des Staates – und damit seiner Bürger – verweigern sie sich. Das passt nicht zusammen. Eine Analyse.

Apple und andere IT-Ikonen scheinen das Inselparadies der Zukunft längst gefunden zu haben. Reuters

Apple-Logo, Irland-Fahne

Apple und andere IT-Ikonen scheinen das Inselparadies der Zukunft längst gefunden zu haben.

DüsseldorfVor knapp zehn Jahren hatte der Amerikaner Patri Friedman eine verrückt klingende Idee: Warum nicht mitten im Ozean eine künstliche Insel bauen, auf der High-Tech-Nerds und libertäre Vordenker ungestört von staatlichen Zwängen wie in einem Zukunftslabor die Welt von morgen erschaffen könnten? Der Starinvestor Peter Thiel aus dem Silicon Valley fand die Idee des Enkels von Wirtschaftsnobelpreisträger Milton Friedman so faszinierend, dass er das ungewöhnliche Projekt sofort mit mehr als einer Million Dollar unterstützte. Thiels erklärter Traum ist es schon lange, „der Politik in all ihren Formen zu entfliehen“. Ein utopischer Inselstaat ohne „Staat“ käme ihm da gerade recht.

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