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27.07.2017

18:49 Uhr

Foxconn-Chef Terry Gou

Taiwans Trump

VonLea Deuber

PremiumFoxconn-Chef Terry Gou baut ein Werk in den USA und will sein Unternehmen vom Billighersteller zum Technologiekonzern wandeln. Dafür setzt er auf die Unterstützung des US-Präsidenten Donald Trump.

Unternehmer mit politischen Ambitionen. Bloomberg

Terry Gou mit Trump:

Unternehmer mit politischen Ambitionen.

SchanghaiEin Unternehmen leiten, das sei manchmal, wie eine Diktatur zu führen. Man müsse harte Entscheidungen treffen. Seien sie gut für die Firma, dann würden einem die Mitarbeiter verzeihen.

Terry Gou ist bekannt für seine markanten Sprüche. Der Chef des Apple-Zulieferers Foxconn war immer umstritten. Der weltgrößte Hersteller für Unterhaltungselektronik galt als Globalisierungsgewinnler, der mit miesen Löhnen und sklavischen Arbeitsbedingungen in seinen Fabriken den Statuskonsum des Westens anheizte.

Nun will der Multimilliardär dieses Image endlich abschütteln. Gou will kein Billighersteller mehr sein, sondern auf Premium setzen. Dafür hat er 2016 die Mehrheit am kriselnden japanischen Fernseherhersteller Sharp übernommen und bietet...

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