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05.10.2016

18:25 Uhr

Google und künstliche Intelligenz

Wenn Samantha zu schlau ist

PremiumChatbots sind das Tor zu einem neuen Milliardenmarkt. Die Konzerne aus dem Silicon Valley wollen sich mit aller Kraft zwischen die Menschen und ihre Wünsche schieben. Wohin das steuert, ist noch ungewiss. Eine Analyse.

In dem amerikanischen Spielfilm „Her“ endet der Chatbot-Trend nicht gut: Theodore kann irgendwann nicht mehr mit „Samantha“ mithalten.

Szene aus dem Film „Her“

In dem amerikanischen Spielfilm „Her“ endet der Chatbot-Trend nicht gut: Theodore kann irgendwann nicht mehr mit „Samantha“ mithalten.

Der Kinofilm „Her“ zeigte 2013, wohin uns die computergesteuerte Welt bringen kann. Der Held, Theodore, frisch getrennt und leicht verunsichert, verliebt sich in „Samantha“, so heißt das Betriebssystem seines Smartphones. Mit „Samantha“, der Frauenstimme in samtweicher Schlafzimmer-Tonlage, versteht sich der von Scheidungsfragen geplagte Mann prächtig – ganz anders als mit seiner Ex und auch mit all den neuen Frauen, die ihr noch folgen sollen.

Die elektrisierende Verbindung von Mensch und Maschine beschäftigt nicht nur Künstler, Filmemacher, Romanschreiber, sondern selbstredend auch Softwareentwickler. Chatbots heißt das neue Zauberwort. Dahinter verbirgt sich die Interaktion eines Nutzers mit seinem Computer, in der das Programm...

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