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09.02.2017

17:14 Uhr

Infineon-Deal in den USA abgelehnt

Eingeschlagen wie ein Blitz

VonJoachim Hofer, Thomas Jahn

PremiumDer Chiphersteller Infineon will den US-Rivalen Wolfspeed kaufen. Doch überraschend lehnt eine US-Behörde den Deal ab – wegen Sicherheitsbedenken. Das könnte auch andere Transaktionen in der Branche scheitern lassen.

Nach der überraschenden Blockade der Übernahme von Wolfspeed ist die Frustration in München groß. obs

Mitarbeiter im Reinraum des Chipherstellers Infineon

Nach der überraschenden Blockade der Übernahme von Wolfspeed ist die Frustration in München groß.

München, New YorkDer Deal schien unter Dach und Fach zu sein. Infineon, deutscher Chiphersteller, wollte den US-Halbleiterspezialisten Wolfspeed kaufen. Das Unternehmen stellt Chips für die Ladetechnik von Elektroautos her. Die Übernahme sei voll im Plan, sagte Infineon-Chef Reinhard Ploss noch vergangene Woche. Das Okay der Behörden sei in diesem Quartal zu erwarten.

Ploss hat sich geirrt: Überraschend leistet der Genehmigungsausschuss der neuen US-Regierung unter Präsident Donald Trump, das Committee on Foreign Investment in the United States (CFIUS), Widerstand. Der Genehmigungsausschuss habe die Firmen informiert, dass der geplante Kauf ein Risiko für die nationale Sicherheit darstelle, teilte Infineon...

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