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10.05.2016

06:18 Uhr

IT-Beschaffung des Staates

Mit Paragraphen gegen Spione

VonIna Karabasz, Christof Kerkmann

PremiumLauscht da jemand mit? Die Bundesregierung will die Behörden besser vor Kriminellen und Spionen schützen: Neue Musterverträge für IT-Systeme sollen schädliche Software und Hintertüren ausschließen. Doch das kostet.

Cybersecurity Dialog

„Der Staat lässt die Muskeln spielen“

Cybersecurity Dialog : „Der Staat lässt die Muskeln spielen“

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DüsseldorfOb es die NSA war? Oder doch ein anderer Geheimdienst? Das lässt sich heute kaum noch nachvollziehen. Auf einmal standen jedenfalls einige Zeilen im Programmcode, die da nicht hingehörten. Im Dezember machte der Netzwerkausrüster Juniper öffentlich, dass ein Betriebssystem für Firewalls jahrelang zwei Hintertüren enthielt. Wer sie kannte, konnte bei tausenden Geräten den verschlüsselten Datenverkehr überwachen.

Das US-Unternehmen hat die Sicherheitslücken inzwischen geschlossen. Doch der Fall illustriert ein grundsätzliches Problem. Spätestens mit den Snowden-Enthüllungen ist klar geworden, dass Geheimdienste in aller Welt großen Aufwand betreiben, um Regierung, Ministerien und Behörden auszuspionieren.

Dem soll ein Riegel vorgeschoben werden. Seit März...

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