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01.11.2015

13:23 Uhr

Kunst der Krisenkommunikation

Der Kampf um die Deutungshoheit

VonCatrin Bialek

PremiumSkandale wie Dieselgate oder das Sommermärchen von den Fifa-Millionen erfordern den Einsatz von Krisenexperten. Ihr Job: Vertrauen retten. Denn wer bei einem Fall zuerst die Deutungshoheit gewinnt, besitzt den Trumpf.

Wolfgang Niersbach, president of the German Football Association (DFB) scrathces his chin during a news conference at the DFB headquarters in Frankfurt October 22, 2015. REUTERS/Ralph Orlowski  Reuters

Pressekonferenz mit Tücken

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach.

DüsseldorfDie Pressekonferenz von Wolfgang Niersbach geht sicherlich in die Annalen der Krisenkommunikation ein. Was der DFB-Präsident vorige Woche als Stellungnahme zu den tags zuvor veröffentlichten Vorwürfen dubioser Zahlungen geplant hatte, endete als Selbstdemontage. Erst bestritt er schwarze Kassen, dann verschanzte er sich hinter dem Satz: „Da bin ich überfragt.“ Nur kurze Zeit später das Dementi der Fifa. Ein Desaster. Nicht wenige Krisenexperten fragten sich: Was hat Niersbach nur geritten?

Halbwissen, oder auch Nichtwissen, sind ständige Begleiter im Krisenfall. Trotzdem müssen die verantwortlichen Manager, die Gesichter einer Krise, zügig vors Mikrofon treten und Auskunft geben. Was ist da eigentlich...

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