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03.10.2017

00:16 Uhr

Si Newhouse

Tod eines Ausnahme-Verlegers

VonThomas Jahn

PremiumEin wagemutiger Verleger, der sich gleichzeitig wenig einmischte – Si Newhouse Jr. prägte mit Magazinen wie „Vanity Fair“, „Vogue“ oder dem „New Yorker“ den Magazin-Journalismus wie kaum ein anderer.

Si Newhouse Jr. mischte sich nie in die Redaktion der Magazine ein, die bei seinem Verlag Conde Nast erschienen. AP

Ein zurückhaltender Verleger

Si Newhouse Jr. mischte sich nie in die Redaktion der Magazine ein, die bei seinem Verlag Conde Nast erschienen.

New YorkEin Lob vom Chef – das erwartete Bill Wackermann, als er seinem Verleger Si Newhouse Jr. Kosteneinsparungen in der Redaktion vorstellte. Stattdessen bekam er etwas zu hören. „Wer hat etwas von Kürzungen gesagt?“, fragte der Verleger verärgert, „von nichts kommt nichts“.

Chefredakteure wie Anna Wintour von „Vogue“ oder Graydon Carter von „Vanity Fair“ ermunterte Newhouse Jr. zum Geldausgeben, genehmigte verschwenderische Partys und teure Fotoserien. Er selbst aber kam um fünf Uhr morgens ins Büro und trug einen ausgebeulten, zerknitterten Anzug, „in dem er eher wie ein Hochschuldozent als ein Vorstand aussah“, erinnert sich sein Cousin Jonathan Newhouse, der...

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